Bürgerforum
Demokratie „zum Mitmachen für alle" verbirgt sich hinter dem Begriff der lokalen Agenda 21. Von Bürgerinnen und Bürgern ausgehend wird ein „Fahrplan" zur Gestaltung des Lokalen, nämlich Kremmen und dazugehörige Ortsteile, für kommende Generationen entwickelt. Bisher treffen sich regelmäßig Frauen und Männer aus unserem Stadtgebiet in der Museumsscheune um mit praktischen Ideen eine Umwelt nach ökonomischen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten zu gestalten, in der sich auch spätere Generationen wohlfühlen sollen.
Wen wollen wir erreichen?
Insbesondere die jungen Menschen aus Kremmen, die heutigen Schülerinnen und Schüler sind für uns eine ganz wichtige Zielgruppe. Werden Sie doch mit den Beschlüssen und Entscheidungen, die jetzt getroffen werden leben müssen.
Unter den Überschriften:
Wie könnt Ihr Euch Eure Stadt vorstellen?
Wie könnt Ihr Euch Eure Heimat in Zukunft vorstellen?
Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft?
soll eine Ideenwerkstatt durchgeführt werden. Damit wollen wir Jugendliche ansprechen, damit sie sich mit uns engagieren - für eine zukunftsfähige Stadt. Mit diesem Ziel werden Akteure der lokalen Agenda 21 während der Projekttage an die Schulen gehen und mit Schülerinnen und Schülern diskutieren. Wie geht es weiter mit der Jugendagenda 21?
Auch das Thema Gewalt wurde in der Agenda 21 angesprochen, die insbesondere an den Schulen auffällig ist. Es wurden Kontakte zum Institut für Familienforschung geknüpft, um zum Thema „gewaltfreies Lösen von Konflikten" Handlungsanleitungen zu gewinnen.
Jugendliche herzlich willkommen - Lehrer/innen aufgepasst:
wäre das nicht auch etwas für Sie?
Woran arbeiten wir?
„Zukunftsfähige Kommune" ist die Verknüpfung eines Wettbewerbs mit Zielen der Lokalen Agenda 21. Genau dieses hat unser BürgerInnenforum im vergangenen Jahr beschäftigt. Grundlage um die Lebensbedingungen auch für künftige Generationen zu verbessern sind: Zusammenleben, Umgang mit der Natur/Umwelt/Gesundheit und Arbeit/Verdienst. Es sind soziale, wirtschaftliche und ökologische Indikatoren, d.h. Kriterien festgelegt worden, für die eine Ist-Bilanz aufgestellt wird, um ausgehend davon die Entwicklung unserer Region nachzuvollziehen. Unter den Stichworten:
Wohlbefinden: hierbei geht es u.a. um Kultur-, Freizeit- und Bildungsangebot, Anteil der Fahrradwege an allen Verkehrswegen, Kinder mit Allergien, Kriminalitätsrate;
soziale Gerechtigkeit: Ausbildungschancen, Arbeitschancen, Geschlechtergerechtigkeit, Höhe der Sozialleistungen;
Umweltqualität und Ressourceneffizienz: biologische Qualität der Fließgewässer, Siedlungsdichte, kommunaler Energieverbrauch, Abfallaufkommen;
wirtschaftliche Effizienz: kommunale Gewerbesteuereinnahmen - wofür werden diese eingesetzt, Existenzgründungen, kommunale Schulden, Arbeitslosenquote
wurden Daten aufgenommen, um Veränderungsprozesse in Gang zu setzen. Mitwirkende an der Agenda 21 haben sich bereit erklärt diese Daten zusammen zu tragen. Am 01.03.2002 gingen diese bei der Deutschen Umwelthilfe ein, die den Wettbewerb ausgelobt hat. Eine weitere Forderung war auch, die Bürger- und Bürgerinnen an den politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Das kann allerdings nur erfolgen, wenn möglichst viele aktiv an der Zukunftsgestaltung mit arbeiten.






