Zweckverband Kremmen

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Oranienburger Weg
16766 Kremmen

Telefon (033055) 74448
Telefax (033055) 74450

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.zweckverband-kremmen.de

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Im August 2007 wurde mit der Erweiterung der Kläranlage Kremmen auf 16.000 Einwohnergleichwerte (EWG) begonnen.Nach über 10 Jahren ist die bisherige Kapazität von derzeit 10.000 EWG nun nicht mehr ausreichend.

 

Bis August 2008 sollen sowohl das neue Belebungsbecken und als auch ein weiteres Nachklärbecken fertig gestellt sein. Auch die Schlammbehandlungsanlagen werden in diesem Zusammenhang erweitert. Das ganze Vorhaben wird den Zweckverband Kremmen mehr als 3 Millionen Euro kosten.

 

Die Investitionssumme wird zu 55 Prozent vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz gefördert. Täglich ist der Fortschritt auf der Baustelle zu sehen. So wurden bisher ca. 10.000 t Sand bewegt, ca. 1.700 cbm Beton verarbeitet und 230 t Stahl verbaut.

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Aktuelle Meldungen

Abfuhrkalender

(28.06.2016)

                         

Im Anhang befindet sich der aktuelle Abfuhrkalender.

                                                                                            

                                                                                               

[Abfuhrbereiche]

[Abfuhrtermine]

Info Fäkalienabfuhr

(25.04.2016)

Zweckverband Kremmen

- Der Verbandsvorsteher –

Info zur Fäkalienabfuhr

Die Fäkalienabfuhr mit eigenen Fahrzeugen und Mitarbeitern beginnt am 01.07.2016

Alle Kunden werden rechtzeitig, spätestens bis Ende Mai 2016 schriftlich informiert in welchen Turnus Sie eingeteilt wurden. Der Übergang zwischen AWU GmbH und eigenem Turnus des Zweckverbandes findet derzeit schon statt. Es wurde ein 3 wöchiger Turnus bzw. ein vielfaches davon (6, 9,12) eingeteilt.

 

Für die telefonische Anmeldung zur Fäkalienentsorgung erreichen Sie uns unter

033055/208757

Die Anmeldung muss 7 Tage vorher erfolgen. Den jeweiligen Tourenplan des Monats finden Sie ab 01.07.2016 auf unserer Website http://www.zweckverband-kremmen.de

Änderungen behält sich der Zweckverband vor.

 

Geregelt wurde dies in den derzeit gültigen Satzungen bzw. deren Änderungen

  • Schmutzwasserbeseitigungssatzung
  • Gebührensatzung Schmutzwasserbeseitigung
  • Verwaltungsgebührensatzung

Folgende Gebührensätze sind ab 1. Januar 2016 gültig

Entsorgungsart

Tarif

Mengengebühr

 

Grundgebühr je WE/GE

zentrale Entsorgung

ZENTR

4,31 €/m³

plus

9,00 €/Monat

zentr. Entsorgung Gewerbe Vehlefanz

ZENGW

6,51 €/m³

 

- - -

dezentrale Entsorgung mit Saugstutzen

DEZ-1

4,74 €/m³

plus

9,00 €/Monat

dezentrale Entsorgung ohne Saugstutzen

DEZ-2

5,61 €/m³

plus

9,00 €/Monat

Grundgebühr je WE

GRUND

- - -

 

9,00 €/Monat

nicht separierter Klärschlamm aus Kleinkläranlagen

39,32 €/m³

 

- - -

Für Entsorgung außerhalb des Abfuhrturnus

   10,00 €/Anfahrt

 

   - - -

 

 

im Auftrag

 

Jilg

Geschäftsführer


 

 

 

Ursachen und Erläuterungen zur Änderung des § 14 der Schmutzwasserbeseitigungssatzung des Zweckverbandes Kremmen vom 18.03.2015

(03.07.2015)

Im Jahre 2013 musste die Fäkalienabfuhr öffentlich neu ausgeschrieben werden, weil der bis dahin bestehende Vertrag für die Fäkalienabfuhr vom Transportunternehmn (AWU Velten) gekündigt wurde. Das günstigste Angebot (gleichzeitig auch niedrigstes Angebot) der neuen Ausschreibung für die Fäkalienabfuhr betrug 6,90 €/m³ gegenüber den Abfuhrkosten von 4,46 €/m³ aus dem gekündigten Vertrag. Dies bedeutet, dass sich die reinen Transportkosten für die Fäkalienabfuhr ab 01.01.2014 gegenüber 2013 um 2,44 €/m³ erhöhten. Die neue Gebührenkalkulation für den Bereich der dezentralen Entsorgung ergab für 2014 eine neue Mengengebühr von 7,12 €/m³ gegenüber der vorhergehenden Mengengebühr von 5,02 €/m³. Der Zweckverband hat gegenüber dem Bürger diese neue Mengengebühr für den Bereich der dezentralen Entsorgung nicht erhoben, sondern ist bei der alten Mengengebühr geblieben und hat nach Wegen gesucht, die einer Erhöhung der Entsorgungsgebühr entgegen wirken. Das Ergebnis dieses Suchprozesses ist ein Maßnahmenkatalog mit folgenden Schwerpunkten:

 

1.  Einführung der Stutzenpflicht, die eine Zeitersparnis in       Höhe von ca. 500 Stunden Arbeitszeit pro Jahr bedeutet (ca. 10.000 Grundstücksanfahrten/Jahr x ca. 3min/Anfahrt für ersparte Rangierzeit).

2. Einführung eines Abfuhrkalenders, der ca. 10.000 Fahrkilometer Ersparnis erwarten lässt. Diese 10.000 ersparten Fahrkilometer bewirken eine Zeitersparnis von ca. 170 Arbeitsstunden (10.000km : 60km/Std.) pro Jahr.

3. Realisierung der Fäkalienabfuhr mit eigener Technik und eigenem Personal. Erwartete Ersparnis ca. 25% (19% Ersparnis aus Wegfall der MwSt und ca. 6% Ersparnis aus Wegfall von Wagnis und Gewinn) der derzeitigen Abfuhrkosten (6,90 €/m³).

4. Errichtung einer zusätzlichen Einlassstelle in Sommerfeld. Erwartete Ersparnis von ca. 24.000 Transportkilometern/Jahr, welche eine Zeiteinsparung von ca. 400 Arbeitsstunden (24.000km : 60km/Std) bewirkt.

 

Alle diese Maßnahmen ergeben gebündelt eine jährliche Arbeitszeiteinsparung von ca. 1070 Arbeitsstunden sowie eine zusätzliche Ausgabenersparnis von ca. 69.000 €/Jahr.

Die Kosten für die Arbeitsstunde eines Fäkalienfahrzeuges mit Kraftfahrer betragen in der gewerblichen Wirtschaft ca. 50,00 €/Std. Somit ergibt sich eine zu erwartende Gesamtersparnis von ca. 122.500 €/Jahr.

Durch diese Gesamtersparnis soll erreicht werden , dass die derzeitige Entsorgungsgebühr von 5,02 €/m³ nicht erhöht werden muss und eventuell sogar eine Absenkung dieser Gebühr möglich wird.

Die vom Zweckverband erhobenen Gebühren müssen nach dem KAG (Kommunalabgabengesetz) mindestens alle 2 Jahre durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer sowohl für die zukünftigen zwei Jahre (Vorkalkulation) als auch für die zwei zurückliegenden Jahre (Nachkalkulation) kalkuliert werden. Mit der Nachkalkulation wird überprüft, ob die erhobenen Gebühren auf Grundlage der Vorkalkulation in der Höhe durch entsprechende Aufwendungen gerechtfertigt waren. Ist das nicht der Fall, werden die zuviel erhobenen Gebühren in der Vorkalkulation als Einnahme mit angerechnet, so dass dadurch die zu erwartenden zukünftigen Aufwendungen um diesen Betrag gemindert werden. Dadurch wird erreicht, dass alle Gebühren durch entsprechende Aufwendungen gerechtfertigt waren. In der kommunalen Daseinsvorsorge ist die Leistungsgrenze zwischen dem Bürger und der Kommune die Grundstücksgrenze zwischen dem Privatgrundstück und dem öffentlichen Bereich. Dass die Fäkalienfahrzeuge bisher auf die privaten Grundstücke zur Entleerung der Gruben gefahren sind, war der Tatsache geschuldet, dass bisher keine entsprechende Technik für das Absaugen der Gruben über längere Strecken zur Verfügung stand.

Viele Zweckverbände sind in Bezug auf die Einführung der Stutzenpflicht schon viel weiter. Der Zweckverband Kremmen hat hier erheblichen Nachholbedarf.

 

So weit zu den Erwägungsgründen für die Satzungsänderung vom 18.03.2015