Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kremmen (24.02.2018)

Bereits zum 2. Mal wurde die alljährliche Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kremmen gemeinschaftlich veranstaltet. Etwa 100 Kameradinnen und Kameraden fanden sich auf dem Kremmener Sparglhof ein, um die Jahresberichte des Stadtbrandmeisters Gerd Lerche sowie des Stadtjugendwartes John Wehden zu verfolgen. Zunächst wurde jedoch mit einer Schweigeminute den Kameradinnen und Kameraden gedacht, die egal wo, im letzten Jahr ihr Leben verloren hatten. Gerd Lerche berichtete zunächst von der ungewöhnlich hohen Anzahl an Einsätzen, die 2017 durch Naturgewalten verursacht wurden. Seien es die Ende Juni durch Starkregen verursachten Schäden und deren Folgeschäden oder den beiden schweren Herbststürmen im Oktober des letzten Jahres. Dank guter Qualifizierung waren die Kameradinnen und Kameraden gut gewappnet und konnten sich allen Herausforderungen stellen. Auch die hohen Investitionen der Stadt Kremmen in Ausrüstung und Technik haben sich bezahlt gemacht. Gerd Lerche erinnerte daran, dass die allseits geschätzte Drehleiter bereits seit 2007 in Kremmen und den Ortsteilen eingesetzt wird und dadurch im letzten Jahr einer Revision unterzogen werden musste. Diese war leider auch mit Kosten verbunden, die jedoch aus den geplanten Haushaltsmitteln bestritten wurden. Der Bürgermeister Sebastian Busse wies in seinem Grußwort unter anderem daraufhin, dass allein 2017 für die Kremmener Feuerwehr nahezu 6% des städtischen Haushalts  aufgewendet wurden und hob damit die Priorität der freiwilligen Feuerwehr Kremmens hervor. Im Jahr 2018 sind zwar weniger Anschaffungen im technischen Bereich geplant, für Mannschaftsausstattung und Weiterbildungen wird jedoch gesorgt sein.

Der Kreisbrandmeister Steffen Malucha dankte den Kameradinnen und Kameraden besonders für ihren persönlichen Einsatz während der Starkregenkatastrophe in Leegebruch und dankte auch den nichtanwesenden Familienmitgliedern für deren Unterstützung, ohne die die freiwilligen Feuerwehren nicht möglich wären.

Ein weiterer wichtiger Zweig der Feuerwehrarbeit ist die Nachwuchsförderung. John Wehden konnte hier durchaus zahlreiche Erfolge vermelden. Besonders erfreulich ist der Zuspruch zu den "Löschkrümeln", hier werden bereits die Jüngsten spielerisch für die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr  sensibilisiert. - Der Bürgermeister der Stadt Kremmen sagte zu, dass die Jugendarbeit auch weiterhin unterstützt werden wird, sei es mit Ausrüstung oder mit Weiterbildungs- möglichkeiten. Das Letztere im vergangenen Jahr zahlreich in Anspruch genommen wurden, war den vielen Auszeichnungen im Anschluss zu entnehmen.

Kreisbrandmeister Steffen Malucha, Stadtbrandmeister Gerd Lerche und Bürgermeister Sebastian Busse nahmen die Ehrungen und Auszeichnungen vor.

Dem Team des "Landwirts" um Herrn Caroll sei herzlich für die umfängliche und schmackhafte Bewirtung gedankt.

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