Hohenbruch

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Entstehung:
Hohenbruch wurde 1710 durch Erlass Friedrichs I. auf Bitten der Nachfahren holländischer Bauern gegründet und ist eines der wenigen ostdeutschen Dörfer (heute Ortsteil), die als Streusiedlungen entstanden und noch erhalten sind. Diese kleine, nördlich von Oranienburg gelegenen Ortschaft liegt in einer den Blick des Besuchers weit freigebenden flachen Landschaft aus Feldern und Wiesen, die im Westen in das Obere Rhinluch übergeht und im Norden und Süden von tiefen Wäldern umsäumt wird. Besucher, die die Natur lieben, können hier weite Waldwanderungen unternehmen. Auch Bootsfahrten, Reit- und Radtouren sind möglich.



Orgelbau aus Bäckerhand:
Bereits in der alten Kirche wurde im Jahre 1817 eine Orgel erstellt. Diese Orgel wurde erbaut vom Bäckermeister Tobias Thurley in Treuenbrietzen. Über diesen Orgelbauer ist ein Buch in der Evangelischen Verlagsanstalt Berlin erschienen mit dem Titel "Tobias Thurley bäckt Semmeln und baut Orgeln". Thurley hat wohl 20 Orgeln gebaut, von denen die größte in Joachimsthal steht. Er war ein Schüler des bekannten Orgelbauers Wagner. Eine Eigenheit hatte er, die dem Kundigen auch an der Hohenbrucher Orgel sofort auffällt: Die großen Tasten des Maunuals hielt er nicht weiß, sondern fertigte sie aus schwarzem Ebenholz.



Sehenswert in Hohenbruch:
Islandpferdehof Hohenbruch: Knapp 30 km nördlich von Berlin liegt abseits vom Verkehr mitten in der schönen Landschaft Brandenburgs der Islandpferdehof Hohenbruch. Das ganze Jahr über können Sie hier Lehrgänge unterschiedlicher Schwerpunkte belegen, an Ausritten teilnehmen oder mit Ihrem eigenen Pferd oder einem der hofeigenen Islandpferde das herrliche Reitgelände rund um Hohenbruch entdecken. Das Team des Hofes, ansässig seit 1994, besteht aus vier Personen und wird geleitet von Iris Pohl, Trainer B-IPZV und Sportrichterin. Kontakt: 033051-25449, Hohenbrucher Dorfstraße 15